Asbest Ataker – Gesunden Wohnraum schaffen
Asbest & Orientierung

Asbest im Gebäude: erkennen, verstehen und richtig handeln

In vielen Bestandsgebäuden sind noch heute Schadstoffe wie Asbest verbaut. Oft unbemerkt – bis bei Renovierung, Umbau oder Rückbau plötzlich ein Risiko entsteht.

Fehleinschätzungen führen häufig zu Baustopps, Verzögerungen und rechtlichen Problemen.

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Grundlagen

Was ist Asbest?

Asbest ist eine natürliche Mineralfaser, die über Jahrzehnte als Baumaterial eingesetzt wurde – wegen ihrer Hitzebeständigkeit, Festigkeit und Isolierwirkung.

Warum wurde Asbest verwendet?

Asbest war günstig, langlebig und vielseitig einsetzbar. Zwischen 1930 und 1990 wurde es in nahezu jedem Gebäude verbaut – in Dächern, Fassaden, Böden, Rohrisolierungen und Spachtelmassen.

Warum ist es heute gefährlich?

Asbest wird gefährlich, sobald Fasern freigesetzt werden – beim Bohren, Schleifen, Brechen oder Demontieren. Die eingeatmeten Fasern können schwere Erkrankungen verursachen, darunter Lungenkrebs und Mesotheliom.

Asbest wird oft unterschätzt, da er nicht sichtbar ist – die tatsächliche Gefahr entsteht meist erst bei Bearbeitung.

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Fundorte

Wo kommt Asbest vor?

Asbest wurde in hunderten Produkten verarbeitet. Diese Materialien finden sich besonders häufig:

Bodenbeläge (Floor-Flex)

Vinyl-Asbest-Platten und deren Kleber sind einer der häufigsten Fundorte in Wohngebäuden.

Kleber & Spachtelmassen

Fliesenkleber, Putze und Spachtelmassen – hier wurde häufig Asbest beigemischt.

Dachplatten & Fassaden

Asbestzement-Wellplatten an Dach und Fassade sind weit verbreitet.

Rohrisolierungen

Heizungsrohre und Lüftungskanäle wurden mit asbesthaltigen Materialien ummantelt.

Nachtspeicheröfen

Ältere Nachtspeicherheizungen enthalten häufig Asbest und weitere Schadstoffe.

Brandschutzverkleidungen

Spritzasbest an Stahlträgern und Decken – besonders in Gewerbe- und Industriebauten.

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Risiken

Warum ist das ein Problem?

Probleme entstehen selten durch den Stoff selbst – sondern durch falschen Umgang damit.

Gesundheitsrisiko

Asbestfasern sind krebserregend. Schon geringe Mengen können schwere Erkrankungen auslösen – bei allen Beteiligten.

Gesetzliche Vorschriften

Asbest darf nur von zugelassenen Fachbetrieben bearbeitet werden. Verstöße führen zu Bußgeldern und Baustopp.

Haftungsrisiko

Wer asbesthaltige Materialien unsachgemäß bearbeiten lässt, haftet persönlich.

Handlungsempfehlung

Was ist zu tun?

1

Nichts selbst bearbeiten – kein Bohren, Schleifen oder Brechen

2

Material nicht beschädigen – bereits kleine Risse setzen Fasern frei

3

Fachliche Einschätzung einholen – nur so entsteht Klarheit

4

Bereich absperren oder nicht betreten bei Verdacht

5

Vor Beginn der Arbeiten immer eine Einschätzung einholen

Nicht sicher? Klären Sie das vor Beginn der Arbeiten.

Beschreiben Sie Ihre Situation – wir geben Ihnen eine erste Einschätzung. Kostenlos und unverbindlich.

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Ablauf

Wie läuft das ab?

Von der ersten Einschätzung bis zur Freigabe – in vier klaren Schritten.

Schritt 1

Untersuchung

Probenahme und Laboranalyse vor Ort.

Schritt 2

Bewertung

Gefährdungsbeurteilung nach TRGS.

Schritt 3

Sanierung

Fachgerechte Durchführung und Entsorgung.

Schritt 4

Nachweis

Dokumentation und Freimessung.

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