Asbest Ataker – Gesunden Wohnraum schaffen
Referenzen

Projekte, die zeigen, wie wir arbeiten

Dokumentierte Abläufe mit Ausgangssituation, Risiko, Lösung und Ergebnis – ergänzt um Bilder aus der Praxis.

Werkstatt / Gewerbe

Estrichsanierung in Rottweil – alte Werkstatt

Ausgangssituation

In einer alten Werkstatt in Rottweil wurde asbesthaltiger Estrich festgestellt. Vor der weiteren Nutzung und den geplanten Arbeiten musste der belastete Boden vollständig unter kontrollierten Bedingungen saniert werden.

Risiko

Asbesthaltiger Estrich setzt beim Aufbrechen, Fräsen und Abtragen gesundheitsgefährdende Fasern frei. In einer Werkstatt mit großflächigen Bodenbereichen besteht ohne Abschottung und Unterdruck ein hohes Risiko der Faserausbreitung in angrenzende Bereiche.

Unsere Lösung

Aufbau eines abgeschotteten Schwarzbereichs

Sanierung des asbesthaltigen Estrichs unter permanentem Unterdruck

Einsatz geeigneter Schutzkleidung und Atemschutztechnik

staubarmes Abtragen der belasteten Bodenbereiche

kontinuierliche Kontrolle der Unterdruck- und Luftführung

fachgerechte Verpackung und Entsorgung des kontaminierten Materials

Ergebnis

Asbesthaltiger Estrich fachgerecht saniert. Der Werkstattbereich wurde kontrolliert gereinigt und für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet.

Aktuelles Projekt

Deckensanierung Schwimmhalle – Schule Schorndorf

Ausgangssituation

In der Schwimmhalle einer Schule in Schorndorf entfernen wir aktuell 260 m² Decke, die mit Styroporplatten und asbesthaltigem Kleber verklebt war. Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb – mit entsprechend hohen Anforderungen an Sicherheit, Sauberkeit und Koordination.

Risiko

Asbesthaltige Kleber unter Styroporplatten setzen beim mechanischen Abtragen Fasern frei. In einer Schwimmhalle mit Tageslicht, Lüftungsanlagen und sensiblem Umfeld (Schule, Kinder) muss eine Faserausbreitung absolut ausgeschlossen werden.

Unsere Lösung

Einsatz geprüfter BT-Verfahren (BT 43)

staubarme Frässysteme mit direkter Absaugung

vollständige Unterdruckhaltung im Arbeitsbereich

Personen- und Materialschleusen

kontinuierliche Faserkonzentrationsmessungen

lückenlose Abschottung zum laufenden Schulbetrieb

Ergebnis

Sanierung läuft planmäßig. Schulbetrieb bleibt durchgehend geschützt – keine Faserausbreitung in angrenzende Bereiche. Übergabe der freigemessenen Schwimmhalle ist termingerecht vorgesehen.

Gewerbe

Sanierungsarbeiten Friseursalon – Augsburg

Ausgangssituation

In einem Friseursalon in Augsburg wurden asbesthaltiger Putz sowie ein asbesthaltiger E-Strich festgestellt. Vor der geplanten Neugestaltung mussten beide Materialien fachgerecht und restlos saniert werden – inklusive einer Lösung für den Abtransport großer Mengen kontaminierten Materials.

Risiko

Asbest in Putz und E-Strich bedeutet, dass nahezu jeder Rückbauschritt Fasern freisetzt. Hinzu kommt die Herausforderung, schweres Sanierungsmaterial sicher aus dem Schwarzbereich zu transportieren, ohne die Abschottung zu kompromittieren oder die Umgebung zu kontaminieren.

Unsere Lösung

Aufbau eines Schwarzbereichs mit Unterdruckhaltung

Personenschleuse für Mitarbeiter

zusätzliche Materialschleuse für den sicheren Abtransport schwerer Materialien

kontinuierliche Faserkonzentrationsmessungen mit kalibrierten Messgeräten

fachgerechte Sanierung von Putz und E-Strich nach TRGS 519

Freimessung durch unabhängiges Labor

Ergebnis

Friseursalon vollständig asbestfrei übergeben. Renovierung und Neueröffnung konnten ohne Restbelastung erfolgen.

Brandschadensanierung

Sanierung schwach gebundener Asbest nach Brandschaden – Rottweil

Ausgangssituation

Nach einem Brandschaden in Rottweil wurden wir mit der Sanierung schwach gebundener Asbestfasern beauftragt. Durch die Hitze- und Löschwassereinwirkung waren asbesthaltige Materialien aufgeschlossen und die Fasern im gesamten Schadensbereich verteilt.

Risiko

Schwach gebundener Asbest gehört zur höchsten Gefährdungsklasse – nach einem Brand sind Fasern zusätzlich freigesetzt, an Ruß gebunden und über Rauchgaswege weit verteilt. Ohne fachgerechte Sanierung droht eine dauerhafte Kontamination der Bausubstanz und angrenzender Bereiche.

Unsere Lösung

Erkundung und Beprobung der betroffenen Bereiche

Arbeitsplan nach TRGS 519 für schwach gebundenen Asbest

Aufbau eines vollständigen Schwarzbereichs mit Unterdruckhaltung und Personenschleuse

Einsatz von Vollschutz mit Atemschutzgeräten

kontrollierte Demontage und Reinigung aller belasteten Bauteile

Freimessung durch unabhängiges Labor

Ergebnis

Schadensbereich vollständig saniert und freigemessen. Übergabe an die Folgegewerke für den Wiederaufbau ohne Restkontamination.

Infrastruktur

Sanierung einer Autobahnbrücke – Asbesthaltiger Bitumenanstrich

Ausgangssituation

Im Zuge der Sanierung einer Autobahnbrücke an der Ausfahrt E50 bei Schnelldorf haben wir in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Gewerbeaufsicht ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept entwickelt. Ziel war es, den hohen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen des Projekts vollumfänglich gerecht zu werden.

Risiko

Asbesthaltige Bitumenanstriche auf Brückenbauwerken stellen bei mechanischer Bearbeitung ein erhebliches Faserfreisetzungsrisiko dar. Zusätzlich erschweren der laufende Verkehr in unmittelbarer Nähe sowie Witterungseinflüsse die kontrollierte Sanierung.

Unsere Lösung

Entwicklung eines projektspezifischen Sanierungskonzepts mit der Gewerbeaufsicht

Einsatz des bewährten BT 43-Verfahrens für effiziente und sichere Schadstoffsanierung

Einrichtung kontrollierter Arbeitsbereiche

fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Materials

lückenlose Dokumentation aller Arbeitsschritte

Ergebnis

Brückensanierung sicher und termingerecht durchgeführt. Alle behördlichen Anforderungen vollständig erfüllt. Verkehrsführung konnte planmäßig wieder freigegeben werden.

Einfamilienhaus

Asbestsanierung in Ulm – Einfamilienhaus

Ausgangssituation

In einem Einfamilienhaus in Ulm wurde ein asbesthaltiger Bodenbelag unter dem Parkettkleber festgestellt. Vor den geplanten Renovierungsarbeiten musste der belastete Boden vollständig und fachgerecht entfernt werden.

Risiko

Asbesthaltige Bodenbeläge unter Parkettklebern werden bei der Demontage mechanisch beansprucht – Fasern können in die gesamte Wohnumgebung gelangen. In einem bewohnten Einfamilienhaus muss eine Faserausbreitung in angrenzende Räume zuverlässig ausgeschlossen werden.

Unsere Lösung

Vollständige Abschottung des Sanierungsbereichs

Aufbau eines Schwarzbereichs unter permanentem Unterdruck

Installation von Personenschleusen

kontinuierliche Faserkonzentrationsmessungen mit kalibrierten Messgeräten

kontrollierter Rückbau von Bodenbelag und Parkettkleber nach TRGS 519

Freimessung durch unabhängiges Labor

Ergebnis

Sanierungsbereich vollständig asbestfrei übergeben. Die Renovierungsarbeiten konnten ohne Restbelastung und ohne Gefährdung der Bewohner unmittelbar im Anschluss starten.

Großprojekt

Asbestsanierung und Entkernung – Allianz Park Stuttgart

Ausgangssituation

Im Allianz Park Stuttgart wurde die Sporthalle vollständig entkernt. Im Rahmen dieses Großprojekts führten wir umfangreiche Asbestsanierungen an verschiedenen Bauteilen durch – von der Fassade bis zu Innenraumkomponenten.

Risiko

Großflächige Fassaden- und Innenraumsanierungen mit unterschiedlichen Asbestarten (festgebunden in der Fassade, schwachgebunden im Innenraum) erfordern getrennte Sanierungsverfahren und höchste logistische Präzision, um Kreuzkontaminationen auszuschließen.

Unsere Lösung

Rückbau der asbesthaltigen Fassade unter kontrollierten Bedingungen

Sanierung von schwachgebundenem Asbest im Innenraum mit Schwarzbereichen und Personenschleusen

vollständige Entkernung sämtlicher Einbauten

koordinierte Logistik für Entsorgung und Freimessungen

Ergebnis

Sporthalle vollständig und fachgerecht entkernt. Alle Asbestarbeiten dokumentiert und freigemessen. Übergabe für die folgenden Bauphasen termingerecht erfolgt.

Wohngebäude

Asbestsanierung einer Wohnung – Wendlingen am Neckar

Ausgangssituation

In Wendlingen am Neckar bereiteten wir eine Wohnung für umfassende Renovierungsmaßnahmen vor. Bei der Voruntersuchung zeigte sich, dass sowohl der Putz als auch der Bodenbelag asbesthaltig waren – eine doppelte Belastung, die ohne fachgerechte Sanierung jede Renovierung unmöglich gemacht hätte.

Risiko

Asbest in Putz und Boden bedeutet, dass nahezu jede mechanische Tätigkeit – Bohren, Schleifen, Aufstemmen – Fasern freisetzen würde. Für die Bewohner und nachfolgende Handwerker bestand ohne Sanierung ein erhebliches Gesundheitsrisiko.

Unsere Lösung

Beprobung und Laborbestätigung beider Materialien

Erstellung eines Arbeitsplans nach TRGS 519

Einrichtung eines Schwarzbereichs mit Unterdruckhaltung

fachgerechte Entfernung von Putz und Bodenbelag

Freimessung durch unabhängiges Labor

Ergebnis

Sanierung zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden abgeschlossen. Wohnung vollständig asbestfrei übergeben – die Renovierungsarbeiten konnten unmittelbar im Anschluss beginnen.

Fassade

Rückbau einer Asbestfassade – Stuttgart

Ausgangssituation

Im Auftrag des Architekturbüros Rainer Gulde übernahmen wir den Rückbau einer Asbestfassade an einem Gebäude in Stuttgart. Das Projekt war Teil einer übergeordneten Modernisierungsmaßnahme, bei der Termintreue und saubere Schnittstellen zu den Folgegewerken entscheidend waren.

Risiko

Asbestfassaden werden bei der Demontage besonders beansprucht – jede unsachgemäße Handhabung führt zu Bruch und Faserfreisetzung. Hinzu kamen die innerstädtische Lage und der Schutz von Passanten und angrenzender Bebauung.

Unsere Lösung

Behördenanzeige und Arbeitsplanerstellung nach TRGS 519

Einrichtung gesicherter Arbeitsbereiche mit Absperrungen

bruchfreie Demontage der Fassadenelemente

Verpackung in zugelassenen Big Bags und Abtransport zur Sonderdeponie

Ergebnis

Rückbau fachgerecht und termingerecht abgeschlossen. Wir bedanken uns beim Architekturbüro Rainer Gulde für die reibungslose Zusammenarbeit – die Folgegewerke konnten ohne Verzögerung starten.

Bestand im Betrieb

Einbetonierte Asbestrohre – Marktstraße Göppingen

Ausgangssituation

In der Marktstraße in Göppingen sollten in einem mehrstöckigen, bewohnten Gebäude einbetonierte Asbestrohre entfernt werden. Da die Rohre zur Wasserversorgung gehörten, konnte die Versorgung der Bewohner nicht beliebig unterbrochen werden.

Risiko

Die Rohre waren einbetoniert und konnten nicht bruch- und schnittfrei freigelegt werden – das Faserfreisetzungspotenzial war entsprechend hoch. Zusätzlich engte die laufende Wassernutzung im Gebäude den möglichen Arbeitskorridor täglich auf wenige Stunden ein.

Unsere Lösung

Aufbau eines vollständigen Schwarzbereichs mit Unterdruckhaltung und Personenschleuse

präzise Tagesplanung in Abstimmung mit den Bewohnern

etappenweises Aufstemmen und Entfernen der Rohre im jeweiligen Zeitfenster

unmittelbarer Wiedereinbau neuer Leitungen

tägliche Freigabe der Wasserversorgung

Ergebnis

Alles lief nach Plan: Sämtliche Asbestrohre fachgerecht entfernt, Wasserversorgung der Bewohner durchgehend gesichert, keine Faserfreisetzung außerhalb des Schwarzbereichs.

Ähnliches Projekt geplant?

Sprechen Sie mit uns über Ihre Situation. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.