PCP – Holzschutzmittel erkennen und fachgerecht sanieren
Pentachlorphenol (PCP) wurde jahrzehntelang als Holzschutzmittel eingesetzt und findet sich in vielen älteren Gebäuden. Es ist seit 1989 in Deutschland verboten.
Was ist PCP?
Pentachlorphenol (PCP) ist eine chlororganische Verbindung, die bis 1989 als Holzschutzmittel und Fungizid weit verbreitet war. PCP wurde zum Schutz von Holzbauteilen, Textilien und Leder eingesetzt. Die Verwendung ist seit 1989 in Deutschland verboten, belastete Bauteile sind jedoch weiterhin in vielen Bestandsgebäuden vorhanden.
Typische Vorkommen
PCP findet sich vor allem in Holzbauteilen älterer Gebäude:
Dachstühle und Dachbalken
Fachwerk und Holzverkleidungen
Fensterrahmen und Türzargen (Holz)
Holzvertäfelungen in Innenräumen
Holzfußböden und Dielen
Gesundheitsrisiken
PCP kann über die Raumluft, Staub und Hautkontakt aufgenommen werden. Es reichert sich im Körper an und kann chronische Gesundheitsschäden verursachen. Besonders in geschlossenen Räumen mit behandeltem Holz können relevante Belastungen auftreten.
Schädigung von Leber und Nieren
Störung des Immunsystems
Krebserregendes Potenzial
Reizung von Haut und Schleimhäuten
Gesetzliche Vorgaben
Für PCP gelten strenge Grenzwerte in der Raumluft und im Material. Bei Überschreitung bestimmter Werte besteht Handlungsbedarf. Die Chemikalien-Verbotsverordnung regelt den Umgang mit PCP-belasteten Materialien.
Raumluftgrenzwert: 1 µg/m³ (Zielwert)
Materialuntersuchung bei Verdacht erforderlich
Entsorgung als gefährlicher Abfall
Sanierungserfolg durch Kontrollmessung nachweisen
Unser Ablauf
Materialprobe & Raumluftmessung
Bewertung & Maßnahmenplanung
Fachgerechte Sanierung & Entsorgung
Kontrollmessung & Dokumentation
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