PAK – polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe erkennen und sanieren
PAK sind in vielen älteren Baustoffen enthalten und gelten als stark krebserregend. Bei Sanierung oder Rückbau ist besondere Vorsicht geboten.
Was sind PAK?
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die vor allem in Teerprodukten und Bitumen vorkommen. Sie wurden bis in die 1970er-Jahre in zahlreichen Baustoffen verwendet und gelten als stark gesundheitsgefährdend.
Typische Vorkommen
PAK finden sich in vielen Baustoffen, die vor 1980 verbaut wurden:
Parkettkleber und Bodenbelagskleber (Teerklebstoffe)
Dachbahnen und Abdichtungen aus Teer
Schwarze Anstriche und Beschichtungen auf Kellerwänden
Fugenmassen und Vergussmassen
Asphaltestrich und Gussasphalt
Gesundheitsrisiken
PAK können über Hautkontakt, Einatmen oder Verschlucken aufgenommen werden. Mehrere PAK-Verbindungen sind nachweislich krebserregend. Besonders beim Ausbau von belasteten Bodenbelägen und Klebern können hohe Konzentrationen freigesetzt werden.
Krebserzeugend (insbesondere Benzo[a]pyren)
Aufnahme über Haut, Atemwege und Verdauung möglich
Gefährdung bei Erwärmung und mechanischer Bearbeitung
Gesetzliche Vorgaben
Für PAK-belastete Baustoffe gelten strenge Entsorgungsvorschriften. Eine fachgerechte Untersuchung vor Beginn von Bauarbeiten ist zwingend erforderlich, um die Belastung festzustellen und die korrekte Einstufung für die Entsorgung sicherzustellen.
Analytische Untersuchung vor Rückbau erforderlich
Einstufung als gefährlicher Abfall ab bestimmten Grenzwerten
Besondere Schutzmaßnahmen bei Bearbeitung
Entsorgung über zugelassene Anlagen
Unser Ablauf
Probenahme & Laboranalyse
Bewertung & Einstufung
Fachgerechter Rückbau & Entsorgung
Dokumentation & Nachweisführung
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