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Zurück zur ÜbersichtKMF (Mineralwolle)

Künstliche Mineralfasern – alte Dämmstoffe richtig bewerten und entsorgen

Ältere Mineralwolleprodukte (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdend. Beim Rückbau oder Austausch müssen besondere Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Was sind KMF?

Künstliche Mineralfasern (KMF) umfassen Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle. Sie wurden seit den 1950er-Jahren als Dämmstoffe in Gebäuden verbaut. Ältere Produkte (vor 2000) gelten als krebsverdächtig, da ihre Fasern lungengängig sind und im Körper verbleiben können.

Wo kommen KMF vor?

KMF wurden in praktisch allen Bereichen der Gebäudedämmung eingesetzt:

Dach- und Fassadendämmung

Zwischenwanddämmung und Hohlraumdämmung

Rohrleitungsisolierung

Akustikdecken und Brandschutzverkleidungen

Lüftungskanäle und Heizungsanlagen

Gesundheitsrisiken

Beim Ausbau oder bei Beschädigung alter KMF-Produkte werden feine Fasern freigesetzt, die eingeatmet werden können. Ältere Produkte (Herstellungsdatum vor Juni 2000) sind als krebsverdächtig eingestuft.

Lungengängige Fasern bei älteren Produkten

Reizung von Haut, Augen und Atemwegen

Krebsverdacht bei Produkten vor 2000

Gesetzliche Vorgaben

Seit 2000 dürfen nur noch als unbedenklich eingestufte Mineralwolleprodukte (mit RAL-Gütezeichen) verwendet werden. Für den Rückbau älterer Produkte gelten besondere Schutz- und Entsorgungsvorschriften.

Unterscheidung zwischen alter und neuer KMF erforderlich

Staubminimierung und persönliche Schutzausrüstung

Entsorgung als gefährlicher Abfall bei alter KMF

Dokumentation der Entsorgung

Unser Ablauf

01

Identifikation & Altersbestimmung

02

Bewertung & Einstufung

03

Fachgerechter Rückbau unter Schutzmaßnahmen

04

Entsorgung & Dokumentation

Unsicher, ob KMF (Mineralwolle) betroffen ist?

Wir prüfen Ihre Situation und geben Ihnen eine klare Einschätzung.